_ Speicherkammer, Sudine Autorin
  es ist sooooooooooooooo schön neben dir zu 'sein
 

 

es ist sooooooooooooooo schön neben dir zu 'sein

 
 
von Sudine SvsLyriks, Samstag, 15. Januar 2011 um 22:14

 

 

 

 

 

zeige deinen mitmenschen niemals das du ihre nähe ungemein genießt

das sie dich womöglich gar erfüllt.

sie meinen dann, du seiest steuerbar, nutzen dich aus

 manipulieren dich und dein herz.

 gib nach außen vor ausgefüllt zu sein,

 dich selbst als ersten wichtigsten imaginären begleiter zu sehen, zu spüren.

suche dir ein, zwei, drei heraus, denen du dein wahres gesicht zeigst

geh sicher das du ihnen vertrauen kannst

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der rest tappt im dunkel

und das ist gut so

 

 


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      Beitrag wie wahr, auch wenns schwer fällt, da ich mich zu gern fallen lasse..
      15. Januar um 22:20
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       Beitrag das erinnert mich an die Gespräche zwischen Don Juan (Yaqui-Indianer und Castaneda)
      Don Juan:
      „Die Leute machen es sich kaum klar, daß wir alles aus unserem Leben verbannen können, jederzeit, einfach so.“ Er schnippte mit den Fingern.
      „Ich hab...e keine persönliche Geschichte. Eines Tages stellte ich fest, daß ich meine persönliche Geschichte nicht mehr brauche, da gab ich wie auf.“
      Castaneda:
      „Wie kann man seine persönliche Geschichte loswerden“
      Don Juan:
      „Zuerst einmal muß man den Wunsch haben, sie loszuwerden und dann muß man sich daran machen, sie allmählich Stück um Stück abzutrennen. Du weißt nicht, was ich bin, nicht wahr? Du wird es niemals wissen, wer oder was ich bin, weil ich keine persönliche Geschichte habe.“ …
      „Dein Vater weiß alles von Dir, er durchschaut Dich völlig. Er weiß, wer Du bist, was Du tust und keine Macht der Welt kann ihn dazu bringen, seine Meinung über Dich zu ändern.
      Castaneda als Erzähler:
      Jeder, der mich kennt, meinte Don Juan, hege eine gewisse Vorstellung von mir und ich würde diese Vorstellung mit allem, was ich tue, ständig nähren.
      „Siehst Du nun“ fragte er eindringlich „Du mußt Deine persönliche Geschichte bestätigen, in dem Du Deinen Eltern, Verwandten, Freunden alles, was du tust, erzählst. Wenn Du dagegen keine persönliche Geschichte hast, sind keine Erklärungen notwendig; niemand ist über Deine Handlungen böse oder enttäuscht. Und vor allem kann Dich niemand mit seinen Gedanken festlegen.“

      „Es ist das Beste, die ganze persönliche Geschichte auszulöschen, weil uns das von den belastenden Gedanken der anderen befreit. Nach und nach mußt Du einen Nebel um Dich schaffen, Du mußt alles tun, um Dich auslöschen, bis nichts mehr als erwiesen, als sicher oder wirklich gelten kann.“ …
      „Fange mit einfachen Dingen an, in dem Du nicht zu erkennen gibst, was Du wirklich tust.“

      „Falsch ist, daß Du, wenn sie Dich einmal kennen, für sie etwas Selbstverständliches bist, und von dem Augenblick an, wirst Du das Band ihrer Gedanken nicht mehr zerreißen können. Ich selbst liebe die äußerste Freiheit des Unbekanntseins. Niemand kennt mich mit völliger Gewißheit“.

      „Von nun an, mußt Du den Leuten einfach all´ das zeigen, was Du zeigen möchtest, doch ohne jemals zu verraten, wie du es genau gemacht hast.“
      07. Februar um 14:15 · 2 Personen gefällt das

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      Beitrag So habe ich als junger Mensch auch gedacht. Heute denke ich :" Tue Recht und scheue Niemand, oder wer mich liebt küsst mich trotzdem.
      Das ist hart erarbeitetes Selbstbewußtsein.
      09. Februar um 22:36 · 2 Personen gefällt das

      Beitrag Ich denke den meisten Menschen gegenüber ist ein Verbergen überflüssig, da sie in Dir ohnehin nur das sehen, was sie sehen wollen und im Zweifelsfall ist es eine Spiegelung ihrer selbst. Wichtig ist, sich die Fähigkeit zu bewahren für die Handvoll Menschen, die wahrhaft sehen können auch sichtbar zu sein. - good one, Sudine :)
    • 07. März um 09:22 · 3 Personen gefällt das






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